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WirtschaftsrechtBalthasar Wicki20.02.12
20-25% der rund 300'000 schweizerischen KMU stehen in den nächsten 5-8 Jahren vor einem Eigentümerwechsel. Meist stellen sich Fragen beim Generationenwechsel, die über die Frage hinaus gehen, wer dann der nächste Patron werde, wenn es dann einen geben wird ... Neben den strategischen und personellen Fragestellungen in solchen Situationen, zu denen im Ypsilus-Netzwerk viel praktische Erfahrung vereinigt ist, stellen sich immer zugleich noch eine Vielzahl von juristischen und transaktionsstrukturellen Fragen, die wir mit unserer wirtschaftsrechtlichen Kompetenz in jeder Hinsicht abdecken können.
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Interim-ManagementBalthasar Wicki28.01.12
Systemische Führung und Postheroisches Management ist in der Tiefenstruktur einer Organisation höchst wirksam und anschlussfähig. Diese Haltung bietet eine Ergänzung zur traditionellen Führungs-'Denke', die wir als 'Chefs' aufgrund unserer Ausbildung alle in uns tragen und im richtigen Moment auch zum Tragen bringen müssen. Der richtige Moment für 'heroische Führung' ist aber nicht dort, wo systemische Prozesse ablaufen und es sich um Themenbereiche handelt, die sich in der Tiefe des Unternehmens abspielen.
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Interim-ManagementBalthasar Wicki23.09.11
Kuttel Daddeldu ist die sympathische Seemann-Schöpfung des Lyrikers Joachim Ringelnatz. Er steht für eine welterfahrene Seele, die zugegebenermassen hin und wieder auch etwas waghalsig und allzu engagiert ist, aber mutig um die Welt reist.
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UnternehmenskrisenBalthasar Wicki22.03.11
Der "Innovationsgärtner" ist die fast schönste Metapher für eine vertraute Tätigkeit, bei der das Schaffen von Voraussetzungen im Zentrum steht und nicht das 'Machen'. Und bei Innovation ist das gar nicht so anders. Auch hier liegt es meist am Chef eines Unternehmens, Voraussetzungen zu schaffen, dass das Gewünschte geschehen kann.
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Balthasar Wicki23.01.11
HBR recapitulates five strategies learned by U.S. Military commanders on extreme negotiations. It is not very surprising that these strategies contain elements of systemic thinking.
Die systemische-konstruktivistische Sicht hilft uns bei der Beschäftigung mit komplexen Systemen, deren Verhalten wir nie verstehen werden, so wie das nun mal halt eben mit Menschen und mit sozialen Systemen ist. Das Selbstverständnis von Führungspersonen wird dabei auf den Kopf gestellt - der «weisse Ritter» ist ganz selten schon noch richtig und wichtig, aber zumeist ist eher ein «Gärtner» gefragt.
Es wurde zum Glück auch viel geschmunzelt, als ich gestern den Umgang mit Systemen mit der Beschäftigung mit einem Hund verglichen habe. Auch bei einem Hund - einer ganz besonders sympathischen Form der «black box» - wird man nie und nimmer wissen, was hinter den glänzenden Augen eigentlich wirklich vorgeht. Das Verhalten eines Hundes ist nur über das implizite Formulieren von Hypothesen und die Interpretation der Wahrnehmung von Unterschieden zugänglich: frisst er das Guetzli, dann interpretiere ich das als "er mag es besser als das Rüebli" - frisst er es nicht, dann "mag er es offenbar weniger gut als das Rüebli", oder mag er gar mich nicht? Derartige Interpretationen sind sicherlich (allzu) anthropomorphisch, aber mehr haben wir nun - zumindest in diesem Zusammenhang - meist nicht als relevanten Kontext zur Interpretation unserer Wahrnehmungen beim erzieherischen Spielen mit dem Hundetier zur Verfügung.
Mein Impulsreferat «Unterschiede, die einen Unterschied machen»
am 29. September 2010 in der 2. Veranstaltung des Schweizer Innovation Lab (veranstaltet durch die Hochschule Luzern Wirtschaft) hat eine ganz erfreuliche Resonanz gefunden. Es ist scheinbar Zeit, dass auch in der eher konservativen Schweiz die Gedankenwelt des systemischen Konstruktivismus als Ansatz zum Verstehen von Vorgängen in Unternehmen einen Platz findet. Was unterscheidet diese Denkweise vom eher traditionellen mechanistischen Denken in einem primär linear-kausalen Weltbild? Folgende Unterscheidungen können helfen:
Besonders bemerkenswert dabei ist die Veränderung des Selbstverständnisses als Führungsperson. In einer systemischen Sicht ist die Führungsperson primär Ermöglicher, Befähiger und Gestalter und die klassische Führungsrolle, als mutiger Breschenschlager, der vorausgeht, nur in ganz besonderen Umständen gerechtfertigt und dort auch nötig.
Über systemische Gedankenansätze tut sich ein Riesenpotential auf, um die komplexen Vorgänge in einem Unternehmensystem mit einer frischen und mächtigen Sicht zu betrachten. Gegenüber Österreich, wo diese Denkhaltung schon längere Tradition hat, stehen wir in der Schweiz erst am Anfang, weil dieser Ansatz immer noch nicht Eingang ins Repertorium der Ausbildung auf mittlerer und oberer Kaderstufe gefunden hat. Darum freuen mich die immer häufiger eintreffenden Anfragen von Ausbildungsinstituten ganz besonders, die systemische Denkweisen zumindest in einem Gastreferat als Denkmöglichkeit und «Irritation» traditionell mechanistischer und auch kybernetischer Ansätze dargestellt haben wollen.






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